Es legt ein Hahn ein Ei,
unter qualen unter schrei
an diesem Morgen faucht die Henne
im wissen es ist mit ihr vorbei
So hackt Sie dem Gockel hektisch
durch Sorge glatt in zwei
und spendet doch,
durchs Blut dem Ei
nur Seele
Mut
und Fruchtbarkeit

vergessen unter Marden
schwarz Glänzend
hart wie Stein
wächst das Feuer unermüdlich
und bringt das Ende nah herbei

Gelb ist der Rasen
verdorrt sind die Felder
das Wasser vergiftet
kein Vogel mehr gesehn

Der Tod bringt,
die zuckersüße Stille

bevor,
ein leises knacken,
lauter
und lauter
einen Riss in die Oberfläche zieht
das Ei voller Blitze
Strahlen die wie durch aufgeklaffte Erde
spritzen und Ihre Ritzen
die Hoffnung auf Leben
jedem Geschöpf dieses Planeten
feierlich entzieht.

Die Umgebung implodiert
stark gebündelt
presst sich die Faule Masse
und Kommt in Form

Schnabel,
Kamm,
Schwanz & Feder,
Beine schuppig Grün gefleckt,
Augen Gelb, zäh wie Leder
Giftig bis nach Mecklenbeck

BA BA
SI SI
LI LI
SKKK

EM EM
SCH SCH
ER ER
KUNST

BA BA
SI SI
LI LI
SKKK

Einsam geht die Welt zu Grund


Geburt des Basilisk – Performance
Besetzung
Schlagwerke Christian Jung
Gitarre David Krüger
Sackpfeife Yasin Wörheide